Jamie Gold verklagt
September 10th, 2006
Jamie Gold auf die Hälfte seines Gewinns bei der WSOP verklagt
Gegen Jamie Gold wurde in Las Vegas Klage auf die
Hälfte seines Gewinns eingereicht.
Kläger ist Bruce Crispin Leyser, ein leitender Angestellter
der
Fernsehbranche, der aussagt, dass Gold und er ein formloses Abkommen
geschlossen hätten, in dem vereinbart worden sei, dass alle
Gewinne Golds bei der WSOP mit ihm geteilt werden.
Leyser reichte die Klage am Montag ein. Richterin Kathy Hardcastle erließ eine zeitlich begrenzte einstweilige Verfügung, die Gold verbietet auf das gewonnene Geld bei der WSOP zuzugreifen. Die Verfügung gilt mindestens bis zum 1.September. Dann ist der erste Gerichtstermin geplant.
Leyser hatte das Gericht gebeten Gold von dem Geld fernzuhalten bis der Streit entschieden ist, da er befürchte, dass Gold alles ausgeben würde bevor er seinen Anteil hätte.
Gold hatte einen vertrag mit Bodoq.com, die für ihn das Einstiegsgeld für den Main Event bezahlten. Im Gegenzug verpflichtete sich Gold, Persönlichkeiten zu finden, die das Logo von Bodoq.com auf der Kleidung während des Turniers tragen sollten. Gemäß Leyser handelten er und Gold, nachdem sie sich im Juli in Las Vegas getroffen hatten einen Deal aus. Er, Leyser, sollte helfen berühmte Leute zu finden, die diese Klamotten tragen und sollte dafür die Hälfte des bei der WSOP von Gold gewonnen Geldes erhalten, egal wie hoch der Betrag auch ist.
Leyser sagt er hätte seinen Teil der Abmachung eingehalten, indem er Mattew Lillard und Dax Shepard dazu bringen konnte die Bodoq.com Klamotten zu tragen. Nachdem Gold den Main Event bei der WSOP gewonnen hat, hätte sich gemäß Leyser, Gold von dem Vertrag zurückgezogen.
Der Anwalt von Leyser gab keine Auskunft darüber, ob ein schriftlicher Vertrag bestehe, bezog sich aber auf einen Anruf von Gold auf Leysers Anrufbeantworter, der drei Stunden bevor der Finaltisch gestartet wurde, erfolgt sein soll. Darin soll Gold Leyser angeblich versichert haben, dass er die Hälfte des Gewinns nach Steuern bekommen sollte egal was er an dem Tag gewinnen sollte.
Weil diese angebliche Nachricht ihn beruhigen und sein Vertrauen gewinn sollte und Gold nun das Casino angewiesen hat, Leyser seinen Anteil nicht auszuzahlen, behauptet Leyser nun dass Gold ihre Abmachung gebrochen hat und ihn betrügen will.
Bluff und Semi-bluff
September 10th, 2006
Abhandlung über Bluff und Semi-bluff
Wenn man gerade angefangen hat Holdem zu spielen, trifft man
immer
wieder auf Spieler die anscheinend nicht immer die
Stärke
ihrer Hände spielen, sondern mit schwachen Händen
versuchen
ihre Gegner aus dem Spiel zu drücken und damit teilweise recht
erfolgreich sind.
Sie starten einen so genannten Bluff oder auch Semi-bluff. Darauf
wollen wir in dieser Abhandlung näher eingehen, wobei gilt das
sich die hier erwähnten Aussagen auf ein Limit ring Spiel
beziehen
und nicht für ein Turnier oder Pot bzw. No-limit Holdem
gelten,
den obwohl die Regeln für jede Variante fast gleich sind, gibt
es
für jede unterschiedliche Strategien. Ein Author der sich
tiefer
gehend mit diesem Thema beschäftigt hat ist David Sklansky der
in
seinem Buch „Theory of Poker“ eingehend mit diesem
Thema
beschäftigt hat und das empfehlenswert ist, wenn man mehr zu
diesem Thema wissen will und sein Spiel verbessern will.
Was ist ein Bluff oder ein Semi-bluff?
Ein Bluff ist per Definition ein Spielzug, bei dem durch einen bet oder
einem raise versucht wird den Gegner aus dem Spiel zu drücken,
obwohl man eine schlechtere Hand bzw. nichts auf der Hand hat. Wenn der
Gegenspieler callt hat man also das Spiel mit Sicherheit verloren.
Ein Semi-bluff unterscheidet sich von einem Bluff dadurch, dass man mehr Möglichkeiten hat, das Spiel trotz der Schlechtern Hand zu gewinnen. Bei einem Bluff verliert man, wenn der Gegner callt. Bei einem Semi-Bluff besteht die Möglichkeit, dass man seine Hand verbessern kann und dadurch das Spiel gewinnt oder es taucht auf dem Deck eine gefährliche Karte auf, die dem Gegner suggeriert, dass man eine starke Hand hat, z.B ein Flush draw und man nutzt diese Situatin aus um den Gegner aus dem Spiel zu drücken.
Beispiele für einen Bluff
Ein Bluff der immer wieder gespielt wird ist, wenn man am button sitzt
und und einige tighte Spieler checken durch. Im Flop liegen keine draws
und es ist eine starke Karte wie Ass oder König dabei z.B K83
rainbow. In dieser Situation kann es sehr gut sein, dass man alle zum
Folden bringt, wenn man setzt und zwar egal was man hat, da die die
Gegner vermuten werden, dass man eventuell ein Paar KK hält
und
sich nicht auf einen call einlassen werden.
Bluffen nach dem Flop oder auch nach dem Turn ist üblich, wenn
man in der late position sitzt.
Eine andere Bluffsituation ist, wenn das board lauter kleine Karten
floppt und man ist einer der blinds.Wenn man jetzt setzt oder man check
raised einen Spieler, der in der late position sitzt ist das ein gutes
Beispiel für einen Bluff. Der Hintergrund ist, dass ein check
raise in der Regel nur mit einer starken Hand getätigt wird
und da
der Flop schlecht war ist davon auszugehen das die anderen Spieler sich
mit dem Flop nicht verbessert haben. Die Chancen dass man auf z.B ein
set mit kleinen Karten eingeschätzt wird stehen nicht
schlecht.
Selbiges gilt wenn man check raised, wenn nach dem turn auf dem board
ein Paar erscheint. Niemand legt sich gern mit einem vermuteten
Drilling an.
Nun zu einem Beispiel für einen Semi-Bluff.
Man ist im Preflop un hat z.B. 78s und der big blind raist und ist ein
passabler tighter Spieler, so dass er wahrscheinlich AK oder besser
hält. Der Flop bringt einen flush draw J high. Das ist die
perfekte Situation für einen Semi bluff. Denn entweder folded
der
Gegner wenn ich setze oder ich habe in den nächsten
Runden
immer noch die Möglichkeit meine Hand zu verbessern , so dass
ich
ihn schlagen kann.
Zu wissen, wann man bluffen kann ist sehr wichtig. Es ist zwar
ein
schönes Gefühl wenn man einen Pott durch einen Bluff
gewinnt
aber man darf nicht übermütig werden, sonst besteht
die
Gefahr dass man dadurch mehr verliert, als gewinnt. Deswegen sollte man
folgende Ratschläge beachten. Bluffs funktionieren am Besten,
wenn
man von seinem Gegner auf eine bestimmte Hand eingeschätzt
wird.
Dazu ist es aber notwendig, dass man sich vorher schon ein bestimmtes
Image am Tisch aufgebaut hat. Weiterhin gelingen sie gegen gute Spieler
leichter als gegen Schwache, die die anderen Risiken des Spiels noch
nicht einschätzen können und man sollte einen Bluff
nur gegen
einen Gegenspieler versuchen. Am besten funktionieren Bluffs in
späteren Setzrunden, da hier der Einsatz höher ist
und das
Spiel für den Gegner teuer wird, wenn er weitere Karten sehen
will. Vorsichtig sein sollte man mit einem Bluff, wenn der Pott
groß ist und viele Leute noch im Pott sind. In dieser
Situation
sollte man die Finger davon lassen, da die Mitspieler unter diesen
Umständen sich nicht aus dem Pott drängen lassen
werden. Das
gelingen von Bluffs hängt im wesentlichen von drei Dingen ab.
Von
den Karten auf dem board, den Gegenspielern und dem Image, das man am
Tisch hat. Wenn man laufend starke Karten zeigt, mit denen man gewonnen
hat, ist es wesentlich leichter einen Bluff durchzubringen, da man sehr
glaubwürdig ist wenn raist oder check raist.
Wenn man sich zu einem Bluff entschieden hat, darf man keine
Schwäche zeigen und sollte ihn auch konsequent zu Ende
spielen.
Beispielsweise wenn man am Turn Geblufft hat und der Gegner callt ist
es besser am River nochmals zu setzen. Die Chance, dass mein Gegner
foldet kostet noch einen bet und ich kann das Spiel noch gewinnen aber
wenn ich checke hab ich das Spiel verloren.
Das bringt uns zu dem Thema wie oft man Bluff als Spielzug einsetzen sollte. Nun man sollte diesen Spielzug beherrschen aber er sollte kein wesentlicher Bestandteil der Strategie sein, schon gar nicht gegen schwache Spieler. Etwas anders sieht es mit einem semi-bluff aus.Diser Spielzug kann durchaus öfters angewandt werden, da die Chancen zu gewinnen um einiges höher sind. Des Weiteren gilt, daß ein Bluff bei höheren Limits besser wirkt als bei Spielen mit einem sehr niedrigen Limit. Der Grund liegt auf der Hand. Die Spieler sind schlechter und leichtsinniger.
Kommen wir nun zu den Vorteilen eines Semi-Bluffs
Wenn man auf den Turn einen flush draw raist und man bekommt ihn auf
dem river, sind die Gegenspieler erst mal überrascht. Man hat
sie verwirrt und Verwirrung bedeutet auf Dauer mehr Gewinn.
Des
Weiteren kann eine Semi-bluff eine kostenlose weitere Karte bedeuten
wenn man einen ängstlichen Gegenspieler hat, denn er wird in
der
nächsten Runde checken und man selbst kann dann
überlegen wie
man weiter vorgeht.
Außerdem ist semibluffing ein geeignetes Mittel jemanden die
Initiative zu entreißen und das ist wichtig, denn wer die
Initiative hat, kontrolliert den Pott
Abschließend ist zu sagen, dass ein Spieler der den
Bluff
gelegentlich einsetzt und den Semibluff geschickt einsetzt, mehr
gewinnt als ein Spieler der diese Spielzüge nicht beherrscht.
Je
weiter man in seiner Entwicklung als Spieler fortschreitet umso
effektiver wird man diese Spielzüge einsetzten
können, da der
Blick und das Verständnis für das Spiel, besser
werden.
Anfangs sollte man aber diese Spielzüge wirklich nur
sporadisch
einsetzten.
Im Übrigen muss es kein Nachteil sein wenn man bei einem Bluff
erwischt wird. Die Gegenspieler vermuten dann, dass man es immer wieder
versucht und folgen dann bei den starken Händen, da sie einen
immer wieder erwischen wollen. Im Idealfall werden sie zu
calling
stations und das ist das Beste was einem passieren kann. Semibluffing
hingegen ist ein Spielzug, der wenn man ihn beherrscht aus einem
tighten Spieler, der nur nach seinem Buchwissen spielt, einen cleveren
Spieler macht der sich auch mit Profis messen kann.
Irish Poker Open 2007
September 10th, 2006
Es
wird erwartet, dass die Irish Poker Open im Jahr 2007 auf die doppelte
Größe des Jahres 2006 anwachsen wird. Man
schätzt, dass
das Preisgeld auf 2 Millionen Euro anwachsen wird und etwa 800 Spieler
teilnehmen werden. Durch den erwarteten Andrang von Spielern
muß
dann das Turnier auf zwei Tage aufgeteilt werden.
Das Turnier hat ein buy-in von 3.300 Euro und es wird eine
Registrierungsgebühr von 200 Euro erhoben.
Stattfinden wird es in Dublin und zwar über das
Osterwochenende.
Es wird erwartet, dass auch mehrere bekannte Profis an dem Turnier
teilnehmen werden.
WSOP Bracelet
September 10th, 2006
Das prestigeträchtigste Symbol der Pokerszene bekam 2006 ein neues Aussehen. Mehr als 36 Jahre war das goldene Armband, das der Gewinner des WSOP Turniers erhielt, die höchste Auszeichnung die ein Spieler erhalten konnte. Für den Beauftragten der WSOP Jeffrey Pollack ist der symbolische Wert des Armbands vergleichbar mit dem Stanley Cup im Eishockey. Laut seiner Aussage ist das neue bracelet das Beste, das jemals hergestellt wurde und es wird seinen Besitzer mit Stolz erfüllen.
Hergestellt wird das neue Armband von Trinton jewlery, einem
Geschäftszweig der Frederick Goldman Inc., die die neuen
Armbänder auch entwickelt haben und gleichzeitig eine neue
themenspezifische Kollektion auf den Markt gebracht die Männer
und
Frauen gleichermaßen anspricht.
Die neue Linie besteht aus Schmuckanhängern,
Armbändern,
Ringen, Manschettenknöpfen, Siegelringen und einem Geldclip
die
alle mit dem WSOP Logo verziert sind und thematisch mit den
Armbändern der Champions verbunden sind.
Die neue Linie wird ab Herbst bei unanhängigen
Händlern und Juwelieren zu erhalten sein.
Dieses Jahr fanden bei der WSOP 45 Turniere statt bei denen die Spieler die begehrten Armbänder gewinnen konnten. Vierundvierzig davon wurden aus 14-karätigen Gold hergestellt, aufgewertet mit geschliffenen weißen Diamanten. Die zentrale Platte des Armbands ist 66 geschliffenen Diamanten besetzt, die zusammen 0,33 Karat wiegen.
Das Championsarmband, das dem Gewinner des 10.000 $ buy-in, No
Limit
Holdem Mainevents verliehen wurde, besteht ebenfalls aus
14-karätigem Gold, nur dass das zentrale Mittelstück
mit 170
geschliffenen weißen Diamanten besetzt ist, die zusammen 6
Karat
wiegen.
Das Herzstück des Armbands sind jedoch kunstvoll geschliffene
Edelsteine die die vier Farben des Kartenspiels
repräsentieren.
Ein herzförmig geschliffener Rubin für die Farbe
Herz, ein im
Princesschliff gestalteter Rubin für die Farbe Karo, ein
herzförmig geschliffener schwarzer Saphir für die
Farbe Pik
und drei runde schwarze Diamanten für die Farbe Kreuz.
Entstehung des Pokerspiels
September 10th, 2006
Wissenswertes über die Entstehung des Pokerspiels
Poker das beliebteste Kartenspiel in Nordamerika wenn nicht
sogar
weltweit, ist eine Mischung aus drei Kartenspielen deren Ursprung in
Asien und Europa liegen. Die ersten Siedler und später
Seeleute
brachten diese Spiele aus ihren Heimatländern in das gerade
entstehende Amerika.
Um 1805 schlug dann die Geburtsstunde des amerikanischen Pokers und
zwar in New Orleans, wo es auf den Riverboats gespielt wurde.
Ursprünglich wurde Poker mit einem Blatt bestehend aus 20
Karten
gespielt. Mit der Zeit vermischte es sich mit europäischen
Kartenspielen und im Laufe der Zeit wurde daraus das
heute bekannte Pokerspiel, mit all seinen Varianten.
Besonders viel Einfluß auf die Entstehung das Spiels
hatten drei Spiele dern Ursprung in Asien und Europa hatten.
Eines dieser Spiele stammt aus Persien, heißt As Nas und ist
auch heute noch sehr beliebt.
Es wird von 4 oder 5 Spielern gespielt. Je nach Anzahl der Spieler hat
das Kartendeck 20 oder 25 Karten. Die Wertigkeit der Karten entspricht
den uns bekannten Ass, König, Dame, Bube, Zehn in vier Farben.
Bei
einem fünften Spieler wird eine weitere Farbe
hinzugefügt.
Bei dem Spiel erhält jeder Spieler fünf verdeckte
Karten und
kann dann im Uhrzeigersinn setzen erhöhen oder aussteigen.
Gültige Hände die gewinnen sind Vierling, Full House,
Drilling, 2 Paare und ein Paar. Flush und Straight gibt es nicht. Ein
wesentliche Eigenart des Spiels, die auch erwünscht ist, war
und
ist der Bluff.
Das zweite Spiel das Einfluß auf die Entwicklung des Pokerspiels genommen hat heißt Poque und stammt aus Frankreich. Bei diesem Spiel erhält jeder Spieler drei Karten verdeckt. Anschließen wurde gesetzt und danach aufgedeckt. Ende 17-tes Anfang 18-tes Jahrhunderts war Poque sehr beliebt.
Das dritte Spiel mit viel Einfluß kam aus Deutschland und war bekannt unter dem Namen Pochen. Es war ein Spiel für 3-6 Spieler und besaß pokerähnliche Regeln. Jeder Spieler erhielt 5 Karten. Das beste Blatt war ein Vierling oder eine Trumpfkarte in Verbindung mit den meisten Karten einer Farbe.
Entstehung des amerikanischen Poker
Nachdem die Amerikaner 1803 New Orleans gekauft hatten, entdeckten sie ein Spiel das von den Franzosen gespielt wurde und von persischen Seeleuten oder französischen Soldaten ins Land gebracht worden war. Dieses Spiel hieß As Nas und die Franzosen fügten den Wortlaut ihres Spiels Poque hinzu. Durch die harte Aussprache der Amerikaner wurde daraus im Laufe der Zeit Poker.
1840 wurde in Amerika das 52-Kartendeck eingeführt
Zwischen 1850 und 1855 wurde die Möglichkeit eingeführt Karten zu tauschen, um das Spiel vielseitiger zu gestalten und um mehr Geld ins Spiel zu bringen.
1865 führten Bürgerkriegssoldaten 5-Card-Stud ein. Durch Aufdecken der Karten wurde das Spiel noch interessanter gestaltet.
1870-1875 tauchte der Joker als so genannte wild card auf und
Das Pokerspiel mit Joker wurde sehr beliebt.
1930-1949 erreichte die Variante 7-Card-Stud en Höhepunkt
seiner Beliebtheit und wir auch heute noch sehr gern gespielt.
Ab 1949 erfreute sich ein Nachfahre von 7-Card Stud immer
größerer Beliebtheit. Die Variante heißt
Texas Holdem
und ist heute die meist verbreiteste Form des Pokerspiels.
Dabei gibt es 5 offene Gemeinschaftskarten die für jeden
Spieler
gelten und dessen zwei verdeckten Karten unterstützen.
Poker ist ein einzigartiges Spiel. Es gibt keine
festgeschriebenen
Regeln und Bestimmungen. Es gibt nur ethische Richtlinien die von der
spielenden Öffentlichkeit akzeptiert werden, um Ordnung ins
Spiel
zu bringen. Jeder seriöse Pokerspieler hält sich an
diese
Etikette, die in den Casinos dieser Welt sowieso vorgegeben ist.
Poker ist das einzige Spiel das in Casinos gespielt wird, bei dem der
Spieler nicht gegen das mit Vorteilen bedachte Haus antritt, sondern
gegen Mitspieler und sein Erfolg hängt neben Glück
hauptsächlich von seiner Persönlichkeit und seinem
Können ab.
Professioneller Pokerspieler
September 10th, 2006
Professioneller Pokerspieler – ein Traumberuf?
Bedingt durch die vermehrte Präsenz von Poker in den Medien erlangt das Spiel einen immer größeren Bekanntheitsgrad und erfreut sich vor allem im europäischen Raum einer immer größeren Beliebtheit. Auf Grund der übertragenen Turniere, bei denen die Teilnehmer am Final Table und speziell der Gewinner des Turniers, enorme Preisgelder gewinnen, wird bei Vielen der Wunsch geweckt auch ein professioneller Pokerspieler zu werden.
Nicht nur dass man viel Geld verdienen kann, nein man kann auch noch seine Zeit selbst einteilen, reist um die Welt um Turniere zu spielen und braucht auch nur seiner Lieblingsbeschäftigung, dem Pokerspiel nachzugehen. Soweit die Vision.
Die Realität sieht hingegen etwas anders aus. Professionelles Pokerspiel erfordert strategisches Denken, Disziplin, psychologisches Einfühlungsvermögen sowie physische als auch physische Belastbarkeit. Hinzu kommt das Poker kein Lehrberuf ist, d.h. man muss sich alle notwendigen Fähigkeiten, die das Spiel erfordert selbst aneignen und um erfolgreich zu werden braucht es viel Erfahrung.
Allerdings muss man sagen, daß die Verbreitung von Online-Poker, sowie das erhöhte Angebot an Pokerliteratur, die in letzter Zeit auf dem Markt erschienen ist, den Einstieg erleichtert haben und den Weg zum Profi erleichtern.
Die Entscheidung das Spiel professionell zu betreiben, wird im
Wesentlichen aus zwei Gründen getroffen.
Zum einen stellt der Spieler fest, dass er mit dem Spiel mehr verdient
als mit seinem Beruf und das eventuell auch noch mit einem
geringeren Zeitaufwand.
Zum anderen erlangt man mehr Freiheiten, wie z.B freie Zeiteinteilung
oder man ist nicht mehr von anderen abhängig. Man ist ja sein
eigener Chef. Diese Gründe führen dazu, dass sich
Leute
entscheiden Profis zu werden, selbst wenn dadurch ihr Einkommen
schrumpft.
Im Übrigen ist die Bezeichnung Profi ein Status den man sich
selbst verleiht. Es gibt keine Pokerinnung oder etwas in der Art. Es
gibt Leute, die sich selbst als Profis bezeichnen, obwohl sie mehr
verlieren als gewinnen.
Was ist nun ein professioneller Pokerspieler?
In erster Linie ist er ein Geschäftsmann. Er spielt Poker ausschließlich deswegen um soviel wie möglich zu gewinnen um damit sein Einkommen zu maximieren. Das ist sein einziges Ziel. Dabei hängt sein Einkommen von folgenden Faktoren ab.
Wie gut sind seine Fähigkeiten als Spieler, d.h hat
er mehr
Erfahrung als seine Mitspieler am Tisch. Kann er die Stärke
seiner
Mitspieler richtig beurteilen und deren Schwächen für
sich
ausnutzen. Beherrscht er alle erforderlichen Spielzüge um das
Spiel kontrollieren zu können wenn er an einem Spiel beteiligt
ist, usw.
Weiterhin ist sein Einkommen davon abhängig von der Anzahl der
Hände, die pro Stunde gespielt werden, denn je mehr
Hände er
spielen kann, umso mehr kann er gewinnen.
Wichtig ist auch die Höhe des Rakes oder auch die
Höhe der Gebühr pro Zeiteinheit.
Eine große Rolle spielt, die Auswahl des Spiels. Es gibt
Spieler
die ihr bestes Spiel nur bei einem Limit Spiel zeigen können
und
z.B bei einem No-Limit Spiel auf verlorenem Posten stehen. Die
Fähigkeit sich selbst genau einschätzen zu
können ist
für einen Profi überlebenswichtig.
Profispieler lassen sich in drei Klassen einteilen, wobei die
Grenzen fließend sind.
- Onlinespieler: Diese Spieler sind
darauf aus
soviele Hände wie möglich zu spielen und spielen
deshalb in
der Regel auf mehreren Tischen gleichzeitig. Meistens spielen sie Limit
Spiele, da diese mehr statisch ablaufen und es nicht ganz so wichtig
ist, wie einzelne Gegenspieler sich verhalten, ganz im Gegensatz zu
No-Limit Spielen bei dem die richtige Einschätzung des Gegners
von
enormer Bedeutung ist.
- Offlinespieler: Diese Spieler
bevorzugen das Spiel
in einem Casino oder Pokerroom und spielen meistens ein No-Limit Spiel,
da sie hier ihre Gegner konzentrierter beobachten können und
deren
Schwächen exakter erkennen und ausnutzen können.
- Turnierspieler: Einige Spieler haben
sich
ausschließlich auf Turniere spezialisiert. Dieser Weg ist der
gefährlichste, denn die Kosten für Reisen und die
teilweisen
sehr hohen Buy-ins, fressen die bankroll sehr schnell auf und daher
kommt es das einige dieser Spieler verschuldet sind und sie von der
Szene verschwinden. Es gibt natürlich auch hier sehr
erfolgreiche
Spieler und die zu verdienenden Preisgelder sind enorm.
Abschließend ist zu sagen, dass mit Poker sehr gutes
Einkommen
zu verdienen ist. Professionel betrieben hat es aber auch
Schattenseiten. Es ist schon sehr monoton jeden Tag stundenlang vor dem
PC zu sitzen und mechanisch und konzentriert das Spiel zu spielen. Da
man es professionell betreibt bleibt kein Spielraum für Fun
und
Action, da dies unweigerlich der Gewinnmaximierung schadet und die ist
das Ziel des Profis. Des Weiteren sind die Kosten für Reisen,
Unterkunft usw. beträchtlich, wenn man Casinos oder Turniere
besucht, so dass man schnell Pleite ist, wenn der Erfolg aus bleibt.
Nicht zu vergessen ist, dass man ein trotz freier Zeiteinteilung ein
diszipliniertes und gesundes Leben führen muss um auf Dauer
erfolgreich zu sein, denn ein Turnier oder eine Session im Kasino ist
zermürbend und kräftezehrend. Deshalb ist
es wichtig
körperlich und vor allem mental topfit zu sein um erfolgreich
bestehen zu können und das wiederum tägliches
Training und
Vorbereitung. Nicht zu vergessen ist das auch das eigene Spiel immer
wieder auf den Prüfstand muss, um eventuell eingeschlichene
Fehler
zu erkennen und zu beseitigen.
Soviel zu diesem Thema.
Hausdurchsuchung bei WSOP Finalist
September 10th, 2006
Hausdurchsuchung bei einem Finalisten der diesjährigen WSOP
Die Sittenpolizei von San Antonio führte einen Durchsuchungsbefehl in dem Haus von Richar Lee durch. Lee hatte dieses Jahr das Mainevent der WSOP als Sechster beendet und ein Preisgeld von fast 3 Millionen US $ erspielt und erreichte dadurch in seiner Heimatgemeide den Status eines Helden. Dieser Ruf hat durch das Bekanntwerden der Polizeiaktion erheblich gelitten. Das teilte Lee so auch den Medien mit, fügte aber hinzu das er nicht gewußt hätte etwas Illegales zu tun.
Die Polizei beschlagnahmte in Lees Haus Wertgegenstände und Beweise, von denen sie glaubt, dass sie mit illegalen Glückspiel in Verbindung stehen.
Lee selbst wurde nicht unter Verdacht gestellt und auch nicht
verhaftet aber die Polizei beschlagnahmte Geld, mehrere Luxusautos und
die Computerausrüstung.
Nach Aussagen der Polizei stand Lees Haus bereits seit mehreren Monaten
unter Beobachtung und es wurde seit längeren gegen illegales
Glückspiel ermittelt.
Während der Durchsuchung wurden mehrere Wettzettel mit Namen
von
Spielern sowie Schuldscheine gefunden. Es wurde auch eine
verdächtige Person gefunden die gerade damit
beschäftigt war,
sich auf einer illegalen Website umzusehen.
Die Polizei nahm die Vermögenswerte auf, und übergibt sie der Staatsanwaltschaft. Diese wird den Fall an das große Schwurgericht übergeben, das entscheidet, ob Anklage erhoben wird
Holland und EU im Disput
September 10th, 2006
Holländische Regierung und Europäische Kommission uneinig über holländische Glückspielpolitik
Vertreter der holländischen Regierung und der
europäischen
Kommission sind in eine Debatte verwickelt, bei der es darum geht, ob
das Monopol des stattlich geführten
Glückspielunternehmens
Holland Casino, die Gesetze der Europäischen Union
für
Glückspiel verletzt.
In einem Brief an die europäische Kommission hatte die
holländische Regierung ihren Anspruch auf Erteilung des
Monopols
für Holland Casinos erneut geltend gemacht und das diese
Vorgehensweise das europäische Recht nicht verletze.
Dieser Brief war eine Antwort auf die Kritik des zuständigen
Beamten für interne europäische Angelegenheiten des
Marktes,
Charley McCreevey, der glaubt, dass der holländische
Justizminister Piet Hein Donner, den freien Zugang anderer Anbieter
durch seine monopolistische Politik, behindert.
Zu seiner Verteidigung führte Donner an, dass das Monopol von
Holland Casino gerechtfertigt sei, da das Unternehmen hilft sowohl
Spielsucht zu bekämpfen als auch Geldwäsche in
Holland zu
verhindern. In diesen Punkten stimmt die europäische
Kommission
mit Donner nicht überein.
Einigkeit besteht jedoch auf beiden Seiten darin, dass es das Monopol
ermöglicht, anderen Anbietern Restriktionen aufzuerlegen und
der
Monopolist davon abgehalten werden sollte, seine Pläne sich in
Holland und darüber hinaus zu vergrößern,
zu
verwirklichen.
Neue Poker Fernsehshow
September 10th, 2006
Neue Poker Fernsehshow für 2007 in Großbritannien geplant
Der Sender All In Sports, früher bekannt als „The Poker Channel“ will 2007 ein weiteres Pokerspiel, bei dem es um hohe Einsätze geht, in Großbritannien ausstrahlen. Der Titel soll „The Million Dollar Cash Game“ lauten. Ausgestrahlt wird dabei das größte jemals in Europa gespielte cash game, bei dem jeder Mitspieler einen Minimumeinsatz von 100.000 Dollar bringen muß. Das Spiel findet am 12. September im Fifty Casino in London statt und wird im Januar 2007 erstmals von Sky Sports und im Mai 2007 von All In Sports gesendet.
Das erwartete Teilnehmerfeld liest sich wie das „ who is who“ der Pokerszene. So sollen Gus Hansen, Phil Ivey, Howard Lederer, John Juanda, Mike Matusow und etliche andere bekannte Pokergrößen an dem Spiel teilnehmen.
Der Programmdirektor von All In Sports, James Hopkins sagte, dass es ein höchst aufregendes Ereignis sein wird und das Ansehen des Spektakels, bei dem sich die größten Namen der Pokerszene messen, ein Höchstmaß an Nervenkitzel und Spannung garantiert.
Harrah’s will LCI kaufen
September 10th, 2006
Die
Harrah’s Entertainment Gruppe hat ein 533 Millionen Dollar
Angebot für den Erwerb einer in London ansässigen
Kasinogruppe abgegeben.
Die London Clubs International besitzt 11 Kasinos inU.K, sowie einige
Beteiligungen in Ägypten und Südafrika. Des Weiteren
sind 5
andere Projekte gerade weltweit in der Entwicklung.
Der Vorstand von LCI befürwortet das Angebot von
Harrah’s.
Harrah’s hat nun 28 Tage Zeit, der LCI ein formales
schriftliches
Angebot zu unterbreiten. Wenn die Anteilseigner Von LCI dem Angebot
zustimmen, könnte Harrah’ das Unternehmen innerhalb
von drei
bis vier Monaten übernehmen.
Nach Bekanntgabe der Anfrage von Harrah’s sschoß
der
Aktienkurs von LCI in die Höhe, da Harrah’s 125
Pence je
Anteilsschein bot, was einen Aufschlag von 27 % auf den Schlusskurs des
Vortages bedeutet hatte. Börsenhändler erwarten ein
höheres Angebot von Konkurrenten, obwohl der Mitbewerber
Stanley
Leisure, der für eine mögliche Übernahme von
LCI in
Betracht kam, sagte, dass die Gespräche mit LCI beendet seien.

